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Friday, 20 August 2010 09:27 |
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Halbzeit in der deutschen Autocross Meisterschaft
Gerd Robben, Tobias Ellermann und Bernd Berends mit Titelchancen
Nach 6 von insgesamt 11 Wertungsläufen zur deutschen Autocross-Meisterschaft, haben drei Piloten des MSC Rütenbrock aussichtsreiche Chancen auf den Meistertitel.
Bernd Berends vom Gebben-Racing-Team liegt gleichauf mit dem Führenden auf Platz zwei. Bitter für den jungen Mann aus Rütenbrock war am letzten Wochenende im westfälischen Löhne ein Totalausfall auf Grund eines Motorschadens an seinem Toyota MR2. „Ansonsten wären wir jetzt bereits Führender. Das Team und ich werden über die Woche den Motor wechseln und dann in den nächsten Rennen wieder voll angreifen.“ , berichtet Teamchef Dennis Haan.
Nach anfänglichen Problemen in der Saison, ist nun auch Tobias Ellermann in Fahrt. Trotz eines Überschlags mit erheblichem Schaden beim abgelaufenen Rennen in Steinfeld, konnte man beim letzten Rennen zur deutschen Meisterschaft einen Tagessieg einfahren. Dieser spülte den Emsländer bis auf Platz 3 der Gesamtwertung nach vorne. In der Autocross-Szene wird der von einem Suzuki Hayabusa angetriebene Allrad-Spezialcross als das derzeit schnellste Fahrzeug im Feld angesehen. „Das Gesamtpaket zwischen Fahrer und Auto passt hervorragend“, sagt Chefmechaniker Klaus Fehrmann und gibt sich sehr optimistisch in Sachen Titelchancen. Ebenfalls in dieser Klasse startet das Hilgefort-Racing-Team. Im Winter baute man sich einen komplett neuen Allrad-Spezialcross mit Kawasaki-Motor auf. Oberstes Ziel ist für die erfahreren Crosser, das Auto über die Saison standfest zu bekommen.
Der dritte sehr ernstzunehmende Titelanwärter ist in diesem Jahr Gerd Robben vom Team Lammers Motorsport. In der Spezialcross-Klasse 10 bis 1150ccm² liegt der junge Mann aus Haren/Altenberge auf dem zweiten Platz. „Unser Ziel war und ist ein Platz unter den ersten drei.“ Das Team um Gerd Schultalbers und Stefan Hermsen muss sich dabei einer starken Konkurrenz unterziehen. „Bei jedem Lauf sind mindestens 12 oder mehr Fahrzeuge am Start. Die Leistungsdichte ist wirklich enorm hoch.“, berichtet Robben.
In der Jugendklasse sind in diesem Jahr Marcel Schröer und Mike Horstmann unterwegs. Schröer liegt in seiner ersten Saison auf einem hervorragenden dritten Platz, allerdings ist die vor ihm liegende Konkurrenz bereits enteilt. Rudi Schröer, Vater und Mechaniker des Autocross-Talents, zeigt sich dennoch sehr zufrieden mit den bisher gezeigten Leistungen seines Schützlings. Horstmann hingegen hat in dieser Saison noch arge technische Probleme. Er konnte sein Können allerdings schon mit einigen Einzelerfolgen unter Beweis stellen.
Mark und Christine Kiepe nehmen auf Grund einer diskussionswürdigen Regel nur sporadisch an der Saison 2010 teil. „Wenn wir zwei Jahre hintereinander unter die ersten drei kommen, dürfen wir im darauffolgenden Jahr nicht mehr starten.“ zeigen sich die Vizemeister aus dem vergangenen Jahr sehr verärgert.
Die letzten Wertungsläufe finden an den nun folgenden Wochenenden statt. MSC-Vorsitzender Bernd Tebbe wünscht allen Fahrern und Teams viel Erfolg und zeigt sich stolz über die bisher erbrachten Leistungen.
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