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Warm – Up 2011 beim MSC Rütenbrock
Man traut sich wieder nach draußen – so scheint es derzeit auch bei den Rütenbrocker Motorsportfreunden! Es gilt nun in den nächsten Tagen und Wochen die Arbeiten nach dem langen Winter an der Rennstrecke des „Casper Gerd Ring´s“ wieder aufzunehmen. Ziel ist es, den ohnehin schon sehr hohen Sicherheitsstandard weiter zu erhöhen. Der Bereich mit zusätzlichen Fangzäunen wird nochmals erweitert. „Sicherheit ist beim MSC Rütenbrock oberstes Gebot, da werden keine Kosten und Mühen gescheut“: zeigte sich der Vorstand des MSC Rütenbrock motiviert. Hierzu werden auch bisherige Engpässe im Zuschauerbereich entfernt und zusätzlicher Raum für die motorsportbegeisterten Fans geschaffen.
Motiviert ist man auch bei den aktiven Fahrern und den Teams der Auto-Cross-Freunde. Was hinter verschlossenen Türen der Werkstätten geplant und konstruiert wurde, soll nun im Monat April ausprobiert werden. Bei den meisten geht es nun darum in einer zweigeteilten Testphase das neu gebaute auszutesten und Kinderkrankheiten auszumerzen. Hier setzt der MSC Rütenbrock am 9ten April einen Trainingstermin für Mitglieder an, bei dem – wer schon soweit ist – sein Fahrzeug dem so genannten ersten Roll-out, bewegen kann. Hierzu lädt man alle Interessierten Zuschauer sehr herzlich ein. Der Beginn ist um ca. 14 Uhr. Teil 2 der Testphase für die Saison 2011, nutzt man bei Veranstaltungen in den Niederlanden, um sein Fahrzeug und Material unter echten Rennbedingungen zu testen. Beispielweise am 10.April in Langeveen(NL) in Grenznähe zur Grafschafter Gemeinde Itterbeck, wo auch am 1. Mai 2011 die ersten Wertungsläufe zur Deutschen Meisterschaft des DRCV und zur Nord-Westdeutschen Meisterschaft(NWDAV) ausgefahren werden. Wer in Langeveen besteht, darf einen optimalen Saisonstart am Maifeiertag in Itterbeck entspannt entgegenfiebern.
Aber bis zu diesen ersten Metern auf der Rennstrecke hat besonders das Team TWM-Motorsport noch sehr viel Arbeit mit einigen Nachtschichten vor sich. Es war geplant im Laufe der Saison parallel zu den Renneinsätzen des Vorjahresfahrzeuges ein ganz neues Projekt aufzubauen. Nun ergab sich aber kurzfristig die Möglichkeit das Vorjahresfahrzeug zu veräußern. Mit dem neuen Fahrzeug will man also jetzt direkt von Anfang der Saison an den Start gehen. Bei dem neuen Gefährt setzt man wieder auf Motorradtechnik zum Antrieb des Spezialcrossers. Doch diesmal werden gleich zwei 750ccm-Motoren mit jeweils ca. 150 PS verbaut. Teamchef Thomas Weh meint dazu: „In der niederländischen Meisterschaft sind schon eine wenige Fahrzeuge mit diesem Antriebskonzept unterwegs. In Deutschland wird es wohl das erste Fahrzeug mit einem solchen Antriebsstrang sein.“ Das TWM-Team ist hauptsächlich in der sehr stark besetzten niederländischen Meisterschaft (NK) unterwegs. Schrauber Daniel Weinans hofft: „In diesem Jahr möchten wir mit dem neuen Fahrzeug ein gewichtiges Wort mitreden in der Klasse Spezialcross bis 1600ccm.“ Bis zum ersten NK-Rennen Anfang Mai, möchte aber auch dieses Team eine Testphase wie oben beschrieben durchführen. Um dies zeitlich noch realisieren zu können, sind noch viele Stunden Arbeit einzubringen.
Bild: Vorjahresfahrzeug des TWM-Teams mit Fahrer Thomas Weh im niederländischen Lopik
Geschrieben von Mark Kiepe und Klaus Specken
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